Spanisches Tierschutzgesetz – Überblick

In Spanien gilt seit 2023 ein modernes Tierschutzrecht auf nationaler Ebene. Diese Seite erklärt die Grundlagen in verständlicher Form — ohne Rechtsberatung und ohne behördliche Auskunft.

Stand: 2026-06-13

Situation dokumentiert? Hinweis einreichen

Über MallorcaPets können Sie einen strukturierten Hinweis mit Fotos, Zeiten und Ortsangaben einreichen — ohne Rechtsberatung, aber mit klarer Struktur für zuständige Stellen.

Tierleid melden

Bei akuter Gefahr oder Lebensgefahr: zuerst 112 oder 062 — eine Meldung über MallorcaPets ersetzt keine Soforthilfe.

Wichtiger Hinweis

Keine Rechtsberatung

Diese Informationen ersetzen keine Rechtsberatung und keine Auskunft einer Behörde. Bei konkreten Fällen oder rechtlichen Fragen wenden Sie sich an eine qualifizierte Beratungsstelle oder die zuständige Stelle.

Rechtsrahmen in Spanien

Das zentrale Gesetz ist die Ley 17/2021, de 15 de diciembre, de protección de los animales (Ley de Protección de los Animales). Sie wurde durch die Ley 7/2023, de 28 de marzo, wesentlich verschärft und erweitert. Ziel ist ein einheitlicher Mindeststandard für das Wohlergehen von Tieren als lebende Wesen mit Empfindungsfähigkeit.

Neben dem nationalen Gesetz existieren autonome Regelungen (z. B. Balearen) und municipale Vorschriften (Ayuntamiento), etwa zu Leinenpflicht, Katzenkolonien oder Hunden in öffentlichen Räumen. Im Zweifel kann mehrere Ebenen relevant sein.

  • Nationale Ley 17/2021 / Ley 7/2023: Grundpflichten, Verbote, Sanktionen
  • Autonome Gesetze (z. B. Balearen): ergänzende Regeln
  • Gemeindeordnungen: Leinenpflicht, Ruhezeiten, Kolonien
  • Strafrecht (Código Penal): schwere Fälle von Tierquälerei

Grundprinzipien

  • Tiere sind keine Gegenstände — sie haben einen besonderen rechtlichen Status.
  • Tierhalter und Verantwortliche müssen Wohlergehen, Gesundheit und angemessene Pflege sicherstellen.
  • Mutmaßliche Verstöße können von Behörden geprüft werden; die Bewertung obliegt nicht Privatpersonen.
  • Akute Gefahr für Tiere: unabhängig von Tierschutzrecht sofort 112 / 062 oder lokale Polizei.

Themen im Detail

Die folgenden Seiten erklären häufige Alltagsthemen auf Mallorca in verständlicher Form:

  • Hundehaltung: Anbinden, Balkon, Chip, Leine
  • Katzen: Chip, Kastration, Impfung, Kolonien
  • Schafe mit zusammengebundenen Vorderbeinen
  • Esel ohne Schatten bei Hitze
  • Abgemagerte oder unterernährte Pferde
  • Nutztiere und Pferde: Überblick
  • Verbote und mögliche Sanktionen
  • Behörden und strukturierte Hinweise melden

Sachlich dokumentieren — kurz

  • Beobachtungen über mehrere Tage festhalten, nicht nur einmal kurz vorbeifahren
  • Datum, Uhrzeit und Wiederholungen notieren
  • Fotos nur legal und ohne andere Personen oder Kennzeichen
  • Gemeinde und sachliche Ortsbeschreibung — kein Betreten fremder Grundstücke
  • Bei akuter Gefahr: zuerst 112 oder 062

Jede Themenseite enthält Handlungshinweise

Auf den Detailseiten finden Sie konkrete Empfehlungen für Schafe, Esel, Pferde, Hunde und Katzen — plus einen Button zur strukturierten Meldung.

Besonderheiten auf Mallorca

Auf Mallorca treffen nationale Regeln, Regeln der Autonomen Gemeinschaft Balearen und örtliche Satzungen der jeweiligen Gemeinde aufeinander. Besonders sichtbar sind Themen wie Hunde in Wohnungen und auf Terrassen, freilaufende Katzen, Kolonien sowie Nutztierhaltung in ländlichen Gebieten.

Hinweis für Zufallbeobachter

Wenn Sie eine Situation als problematisch wahrnehmen, aber unsicher sind, ob ein Verstoß vorliegt, können Sie einen strukturierten Hinweis einreichen — MallorcaPets ist keine Behörde und ersetzt keine Anzeige.

Themen im Detail

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Über MallorcaPets können Sie einen strukturierten Hinweis mit Fotos, Zeiten und Ortsangaben einreichen — ohne Rechtsberatung, aber mit klarer Struktur für zuständige Stellen.

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Bei akuter Gefahr oder Lebensgefahr: zuerst 112 oder 062 — eine Meldung über MallorcaPets ersetzt keine Soforthilfe.